Dr. Jonathan Brown in Deutschland: Vortrag "Misquoting Muhammad ď·ş" & exlusiver Workshop
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Wir ziehen vor Gericht!
Durch juristische Klagen soll es zu Konsequenzen für Verantwortliche des Terrors geben. Das Land Hessen und die Stadt Hanau tragen Verantwortung. Die Zeit, in der verschiedene Behörden und die Politik einander abschirmen und schützen, muss vorbei sein. Es gibt die Möglichkeit, die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen zu zwingen. Diesen Weg wollen wir gehen. Unser Ziel ist es, durch das Einfordern von Konsequenzen, für Gerechtigkeit zu sorgen und deutlich zu machen, dass Karrieren nicht länger vor Recht und Ordnung stehen.
Die Zivilgesellschaft, die an Veränderung im Umgang mit Rassismus interessiert ist. Was in Hanau passiert ist, betrifft nicht nur unsere Familie, nein, es betrifft auch die Angehörigen aller neun Opfer des rassistischen Terrors. Dabei bleibt es jedoch nicht. Eine Gesellschaft, in der rassistischer Terror geschehen kann, ohne dass Verantwortliche in Politik und Behörden Konsequenzen tragen, ist gefährdet. Diese Gefahr gilt es gemeinsam anzugehen.
Wenn wir nicht klagen, wird es niemand tun. Jeder Schritt der Aufklärung ging von den Angehörigen der Terroropfer aus. Wir konnten bislang viel erreichen. Nach wie vor weigern sich das Land Hessen und die Stadt Hanau Verantwortung zu übernehmen. Nette politische Aufführungen des Beileids genügen nicht. Wir wollen den Rechtsstaat fordern und das Vertrauen in ihn durch Konsequenzen wieder fördern.
Finanzierung von Klagen und Gutachten. Vor Gericht zu ziehen, ist teuer. Bis heute finanzierten wir unseren Kampf um Aufklärung selbst. Ein normales Leben ist nach diesem Terror und seinen Folgen für uns undenkbar. Wir wollen Konsequenzen. Wir werden diese Klagen umsetzen lassen.
Die Familie Kurtović, Angehörige des am 20. Februar 2020 in Hanau aus rassistischen Motiven ermordeten Hamza Kurtović
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