Social Initiative Berlin

Al Mudmin - Suchtberatung und Selbsthilfe fĂĽr Muslime

UnterstĂĽtze deine Geschwister jetzt!

Al Mudmin - Suchtberatung und Selbsthilfe fĂĽr Muslime
Al Mudmin - Suchtberatung und Selbsthilfe fĂĽr Muslime

About this project

Al Mudmin strebt danach, eine professionelle Anlaufstelle für Musliminnen und Muslime mit Suchterkrankungen, sowie ihre Angehörige, zu sein. Dabei legen wir besonderen Wert auf Sensibilität gegenüber Themen wie Migration, Kultur, Religion, Flucht, Geschlecht und Trauma. Unser Ansatz umfasst eine ganzheitliche Herangehensweise, die traditionelle muslimische Gelehrsamkeit und historische Quellen einbezieht, um neue Perspektiven auf Genesung und Heilung zu bieten. Dabei halten wir uns gleichzeitig an empirische Grundlagen und anerkannte Behandlungsrichtlinien.
Wir unterstĂĽtzen und koordinieren die GrĂĽndung und Aufrechterhaltung
von Selbsthilfegruppen, um den Betroffenen eine Stimme in der Community zu geben.
Dies stärkt die Identifikation mit der eigenen Identität, die oft verleugnet und unsichtbar gemacht wurde. Zentral ist auch die Arbeit an der Akzeptanz der eigenen Identität als Süchtige und Süchtiger, ohne in den Strudel von Leugnung, Scham und Schuldgefühlen zu geraten. Sucht kann ganze Familien zerstören, daher setzt Al Mudmin besonders bei der Unterstützung von Familien an, um dies zu verhindern.
Wir setzen uns aktiv für eine positive Repräsentation abseits stereotyper Bilder ein und arbeiten am Abbau von Stigmata in der muslimischen Gemeinschaft.

Frequently asked questions

Was ist der genaue Zweck des Projektes?

Unser Ziel ist es, die gesellschaftliche Relevanz zu erhöhen, einen größeren Personenkreis anzusprechen und das Bewusstsein für Suchtprobleme innerhalb der muslimischen Gemeinschaft zu schärfen. Wir streben nach höherer Effizienz, einer verstärkten Vernetzung und der konsequenten Verwirklichung unserer Mission.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Hauptzielgruppe sind Musliminnen und Muslime, die von Suchterkrankungen betroffen sind, sowie ihre Familienangehörigen. Diese Gruppe wird oft von Migration, Diskriminierung und Rassismus beeinflusst, was sich negativ auf ihre Gesundheit auswirken kann. Viele haben traumatische Erfahrungen gemacht, die mit ihrer Sucht in Verbindung stehen. Häufig wurden sie von etablierten Suchthilfeangeboten nicht ausreichend erreicht, da sie von Ausgrenzung und Stigmatisierung betroffen sind.

Warum sollte die Community dieses Projekt unterstĂĽtzen?

Sucht und Abhängigkeit zerstört ganze Familen. Bei Nichtbehandlung droht eine Chronifizierung. Deshalb brauchen wir dringend professionelle Strukturen und Anlaufstellen.

Wofür wird das Geld benötigt?

Zunächst wird die Homepage überarbeitet und ein professionelles Kommunikationskonzept erstellt. Dann werden gezielt Investoren gesucht, um eine langfristige Finanzierung des Projekts zu ermöglichen.

Wer ist in diesem Projekt involviert?

Mariem (Systemische Beraterin und Familientherapeutin), Deliah (Studentin Fotojournalismus), Harun (Theologe und Autor), Abdulquadeer (Psychologe und Suchttherapeut), Luqman (Pädagoge und Streetworker)

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