Soziale Initiative Berlin

tatkräftICH

Empowerment und Gewaltprävention für Frauen mit Migrationsgeschichte

tatkräftICH

Ăśber dieses Projekt

Wenn Frauen nach erlebter Gewalt Hilfe suchen und dabei auf Diskriminierung stoßen, bleiben sie unsichtbar – helfen Sie uns, Sichtbarkeit zu schaffen!
Gewalt gegen Frauen ist auch in Deutschland alltägliche Realität: Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt (BMFSFJ, 2024). Viele Fälle partnerschaftlicher und häuslicher Gewalt bleiben jedoch im Verborgenen, da sie im privaten Umfeld geschehen. Betroffene schweigen aus Angst vor Gewalt, sozialen oder familiären Konsequenzen, oder fehlendem Zugang zu professioneller Unterstützung.
Besonders Frauen mit Migrationsgeschichte suchen Schutz in Frauenhäusern: 2024 waren fast 70 % der Schutzsuchenden nicht in Deutschland geboren (Frauenhaus-Statistik 2024). Gleichzeitig stoßen sie beim Zugang zu Hilfe häufig auf zusätzliche Hürden – etwa Sprachbarrieren, unsichere Aufenthaltssituationen oder fehlende soziale Netzwerke. Diese Barrieren führen dazu, dass viele Betroffene bestehende Hilfesysteme gar nicht erst in Anspruch nehmen.
Der BBF e.V. bietet diesen Frauen die Unterstützung, die sie dringend benötigen. In unserer Beratungsarbeit hören wir immer wieder von muslimisch gelesenen Frauen, dass sie in bestehenden Hilfesystemen auf zusätzliche Barrieren und Diskriminierung stoßen. Viele von Gewalt betroffenen Frauen wünschen sich passende Angebote, die ihre Werte respektieren und kultursensibel ausgerichtet sind.
Der BBF e.V. schließt diese Bedarfslücke. Wir bieten einen sicheren Raum, in dem Frauen niedrigschwelligen kultur- und religionssensiblen Zugang zu Hilfe erhalten. Dabei wird systematisch mitgedacht und individuell geholfen, die nächsten richtigen Schritte zu finden.
Ein Teil unserer Arbeit wird öffentlich gefördert, doch wichtige Angebote können wir nur durch Spenden ermöglichen. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie Frauen, Zugang zu Beratung, Orientierung und somit Lösungen zum Schutz ihrer selbst und ihrer Familien zu finden.

Häufige Fragen

Was ist der genaue Zweck des Projektes?

Ziel des Projekts ist es, Frauen mit Migrationsgeschichte, die von partnerschaftlicher oder häuslicher Gewalt betroffen sind, einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützung zu ermöglichen. Viele dieser Frauen stoßen in bestehenden Hilfesystemen auf sprachliche, soziale oder strukturelle Barrieren und nehmen deshalb vorhandene Angebote oft nicht in Anspruch. Das Projekt bietet kultur- und religionssensible Beratung, Workshops sowie geschützte Begegnungsräume, in denen betroffene Frauen Unterstützung, Orientierung und Austausch finden können. Gleichzeitig stärkt das Projekt Wissen über Schutzrechte, Handlungsmöglichkeiten und Hilfsangebote. Durch diese Angebote sollen Frauen langfristig gestärkt werden und langfristig Wege aus Gewalt zu finden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Zielgruppe des Projekts sind Frauen mit Migrationsgeschichte, insbesondere muslimisch gelesene Frauen, die von partnerschaftlicher oder häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind. Viele von ihnen stoßen aufgrund sprachlicher Barrieren, unsicherer Aufenthaltssituationen, fehlender sozialer Netzwerke oder Diskriminierungserfahrungen auf zusätzliche Hürden beim Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten. Ziel des Projekts ist es, diesen Frauen einen niedrigschwelligen, kultur- und religionssensiblen Zugang zu Unterstützung zu ermöglichen. Durch Beratungen, Workshops und Begegnungsangebote stärken wir Wissen über Schutzrechte, persönliche Handlungsmöglichkeiten und vorhandene Hilfestrukturen. Gleichzeitig fördern wir Selbstvertrauen, Austausch und gegenseitige Unterstützung, damit Frauen langfristig Wege aus Gewalt und Orientierung finden.

Warum sollte die Community dieses Projekt unterstĂĽtzen?

Gewalt gegen Frauen betrifft auch viele Frauen in unserer Community – doch gerade Frauen mit Migrationsgeschichte stoßen häufig auf zusätzliche Hürden, wenn sie Hilfe suchen. Sprachliche Barrieren, Unsicherheiten im Umgang mit Behörden oder Diskriminierungserfahrungen führen dazu, dass viele Betroffene keinen Zugang zu Unterstützung finden. Unser Projekt schafft einen geschützten Raum, in dem Frauen niedrigschwellig, kultursensibel und auf Augenhöhe Unterstützung erhalten. Wir helfen ihnen, ihre Rechte zu kennen, neue Perspektiven zu entwickeln und Wege aus Gewalt zu finden. Mit der Unterstützung der Community können wir diese wichtige Arbeit langfristig sichern und Frauen genau dort erreichen, wo sie sonst oft übersehen werden. Jede Spende trägt dazu bei, Beratungen, Workshops und Begegnungsangebote zu ermöglichen und betroffenen Frauen neue Stärke und Orientierung zu geben.

Wofür wird das Geld benötigt?

Die Spenden unterstützen einen wichtigen Teil unserer Projektarbeit, der nicht durch öffentliche Fördermittel abgedeckt ist. Dazu zählen insbesondere Beratungsleistungen für von Gewalt betroffene Frauen, Honorare für Referent*innen und Fachkräfte sowie die Organisation von Veranstaltungen und Begegnungsformaten.

Wer ist in diesem Projekt involviert?

Hinter dem Projekt steht der gemeinnützige Verein BBF e.V., der seit über sieben Jahren in kultur- und religionssensibler Beratungsarbeit tätig ist und Frauen erreicht, die aufgrund struktureller Benachteiligung sonst durchs Hilfesystem rutschen. Unser Verein bietet einen wichtigen Begegnungsort und ist in dieser Form berlinweit einzigartig. Trotz des großen Bedarfs ist er eine der wenigen Beratungsstellen zu häuslicher Gewalt, die ihre Arbeit und Forschung konsequent aus einer kulturübergreifenden Perspektive entwickelt. Unser Team besteht aus qualifizierten Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen mit langjähriger Erfahrung in der Beratungsarbeit; viele von ihnen bringen eigene Migrationsgeschichte und dadurch ein tiefes Verständnis für unterschiedliche kulturelle und religiöse Lebensrealitäten mit. Ergänzt wird unsere Arbeit durch Referentinnen, Kooperationspartnerinnen aus Migrant*innenorganisationen sowie Fachstellen aus dem Hilfesystem. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Frauen einen sicheren Zugang zu Unterstützung erhalten und Wege aus Gewalt finden können. Unsere Arbeit wird teilweise durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.

Weitere Projekte