مساعدات إنسانية Wernau (Neckar)

Unterstütze die Suchthilfe in Burundi

Crowdfunding für das Suchthilfezentrum in Bujumbura

Unterstütze die Suchthilfe in Burundi
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عن هذا المشروع

Die JPSDC (Die Jugend für den Kampf gegen AIDS und Drogen) ist eine Organisation, die sich für die Stärkung junger Menschen durch ganzheitliche Unterstützung einsetzt. Sie bietet medizinische und psychosoziale Hilfe, begleitet die soziale Reintegration und fördert durch Sportcoaching und spirituelle Begleitung die persönliche Entwicklung. Präventionsprogramme zu HIV, sexuell übertragbaren Infektionen, Tuberkulose, viraler Hepatitis und reproduktiver Gesundheit tragen zur Gesundheitsvorsorge bei. Zudem ermöglicht die JPSDC Empowerment und berufliche Ausbildung in Bereichen wie Landwirtschaft, Seifenherstellung, Bäckerei, Schneiderei, Fisch- und Kaninchenzucht. Eine digitale Bibliothek unterstützt den Erwerb wichtiger Lebenskompetenzen.

الأسئلة الشائعة

Was ist der genaue Zweck des Projektes?

Das Projekt zielt darauf ab, die gravierenden Mängel in der sozio-edukativen Unterstützung und im Empowerment der Begünstigten zu beheben, die durch fehlende Ausstattung und Materialien erheblich eingeschränkt sind. Gleichzeitig soll der chronische Personalmangel bekämpft werden, der durch extrem niedrige Gehälter und unsichere finanzielle Ressourcen zu hoher Fluktuation und instabilen Betreuungsstrukturen führt. Ohne dringende Verbesserungen stehen sowohl die Qualität der Hilfe als auch die Zukunft der Betroffenen auf dem Spiel.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit Suchtproblemen und Frauen in Hochrisikosituationen, darunter benachteiligte alleinerziehende Mütter, Sexarbeiterinnen und HIV-positive Frauen. Jährlich erhalten mindestens 112 Drogenkonsumenten medizinische, psychologische und soziale Unterstützung sowie Hilfe bei der Reintegration. Gleichzeitig werden mindestens fünf Gruppen von je 15-20 Frauen aufgebaut, die durch berufliche Qualifizierung und Finanzmanagementschulungen wirtschaftliche Eigenständigkeit erlangen. Ziel ist es, diesen Menschen eine reale Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu geben und sie aus Kreisläufen von Abhängigkeit, Armut und sozialer Ausgrenzung zu befreien.

Warum sollte die Community dieses Projekt unterstützen?

Warum dieses Projekt entscheidend ist Burundi kämpft mit den Folgen von Armut, Arbeitslosigkeit, mangelnder Gesundheitsversorgung und einer wachsenden Zahl junger Menschen, die in Sucht und Perspektivlosigkeit abrutschen. Frauen in prekären Situationen – darunter alleinerziehende Mütter, Sexarbeiterinnen und HIV-positive Frauen – sind oft auf sich allein gestellt. Gleichzeitig wirken die Hinterlassenschaften des Kolonialismus fort: Deutschland als ehemalige Kolonialmacht trug zur Zerstörung lokaler Strukturen bei und hinterließ ein System wirtschaftlicher Abhängigkeit und sozialer Ungleichheit. Bis heute halten postkoloniale Machtstrukturen Burundis Entwicklung zurück. Dieses Projekt setzt dort an, wo staatliche Unterstützung fehlt. Es bietet jungen Suchtkranken medizinische und psychosoziale Hilfe, begleitet ihre soziale Reintegration und schafft für gefährdete Frauen Wege aus Armut und Abhängigkeit durch berufliche Ausbildung und wirtschaftliches Empowerment. Statt kurzfristiger Hilfsmaßnahmen geht es um nachhaltige Lösungen, die den Menschen echte Zukunftsperspektiven ermöglichen. Deutschland trägt eine historische Verantwortung, nicht nur seine koloniale Vergangenheit aufzuarbeiten, sondern aktiv zu einer gerechteren Zukunft beizutragen. Die Unterstützung dieses Projekts ist ein konkreter Schritt, um strukturelle Ungerechtigkeiten abzubauen, Sucht und Armut zu bekämpfen und Burundis Gesellschaft nachhaltig zu stärken.

Wofür wird das Geld benötigt?

Die finanziellen Mittel werden gezielt für drei zentrale Bereiche eingesetzt: Berufliche Ausbildung und Ausstattung: Nähmaschinen für die handwerkliche Ausbildung Ausrüstung für das Löt- und Techniktraining (Lötstation, Bohrer) Computer für Schulungen Sicherung des Personals: Monatliche Gehälter für Personal wie Koordinator, Finanzverwalter, Buchhalter, Psychologe und einen Teilzeitpsychiater Sicherstellung der Kontinuität und Qualität der Betreuung Sozio-edukative Betreuung der Jugendlichen: Sport- und Freizeitmaterialien zur Förderung von Teamgeist und körperlicher Aktivität (Basketbälle, Fußbälle, Billardtisch) Jeder Beitrag hilft, jungen Menschen eine echte Zukunftsperspektive zu bieten – durch Bildung, psychologische Unterstützung und soziale Reintegration.

Wer ist in diesem Projekt involviert?

Das „Académie de l'Amitié – Tandemprojekt“ ist eine zentrale Initiative, die von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll getragen wird. Dieses Programm fördert den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Partnerland Burundi. Die Jeunesse Porte-Flambeau pour Combattre le Sida et la Drogue (JPCSD) setzt das Projekt vor Ort in Burundi um. Die Organisation engagiert sich in der Sucht- und HIV-Prävention, psychosozialer Unterstützung und beruflicher Förderung für junge Menschen in prekären Lebenslagen. Al Mudmin, eine Anlaufstelle für Muslim*innen mit Abhängigkeitserkrankungen und deren Angehörige, bringt ihre Expertise in der Suchthilfe ein und unterstützt die Initiative mit interdisziplinärem Fachwissen und Erfahrung in gemeindebasierten Ansätzen. Gemeinsam setzen diese Akteure ein starkes Zeichen gegen Sucht, Armut und soziale Ausgrenzung – mit dem Ziel, nachhaltige Perspektiven für gefährdete Menschen in Burundi zu schaffen.

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